Sie sind hier: Nord-Osten Canyamel

Canyamel, der kleine Urlaubsort an der Ostküste von Mallorca, 6 km südlich von Cala Rajada und unweit der Tropfsteinhöhlen Coves d'Artà. Er gehört er zur Gemeinde Capdepera.

Der Name leitet sich von einer Konzession für den Zuckerrohranbau ab, die Johann II. (Aragón) dem lokalen Gutsbesitzer 1428 erteilte.

Canyamel ist zu beiden Seiten von bewaldeten, 200 bis 300 m hohen Hügeln umgeben, die nach Südwesten in das Cap des Pinar o des Raix, und nach Nordosten - wo sich auch die Tropfsteinhöhlen befinden - in das Cap Vermell münden.

Mitten durch Canyamel fließt der Torrente Canyamel und teilt die Ortschaft in die touristisch geprägte südliche Hälfte mit Hotels, Fußgängerzone sowie dem Torre de Canyamel und in die mondäne Nordhälfte am Cap Vermell, in der sich neben vielen Villen auch der Golfplatz und die Coves d'Artà befinden. Unmittelbar neben dem Golfplatz entstehen am Cap Vermell zur Zeit eine Reihe von exklusiven Villen, und laut Regionalregierung ist im Rahmen dieses Bauprojektes auch ein luxuriöses Fünf-Sterne-plus-Hotel geplant mit einemBauvolumen von 140 Mio. Euro.

Kurz vor dem nördlichen Ortseingang Canyamels liegt der 1988 eröffneter 18-Loch-Golfplatz, den José "Pepe" Gancedo in die Ausläufer des Puig Negre unter dem Anspruch gebaut hat, so wenig wie möglich in die Natur Mallorcas einzugreifen. Die als schwierig eingestuften Fairways mit abschüssigen Grüns erstrecken sich zwischen Palmen, Feigen- und Mandelbäumen.

Der feinsandige Strand des Ortes, die Platja Canyamel, ist nur 300 m lang

* Der "Torre de Canyamel" auf quadratischem Grundriss mit drei Stockwerken ist ein massiver zinnenbekrönter Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert, der mutmaßlich aus der Zeit Jaumes I. stammt, möglicherweise aber auf älteren maurischen Fundamenten errichtet ist. Ursprünglich hieß er "Torre de Montsó" und wurde erst im 15. Jahrhundert im Zuge des Zuckerrohranbaus umbenannt. Er diente als Wacht- und Wehrturm zur Abwehr von Piraten. Heute befindet sich dort ein kleines Museum.

* Die Höhlen von Artà (Coves d'Artà) sind die größten Tropfsteinhöhlen Mallorcas, sie werden neuerdings auch als Coves de Canyamel ausgeschildert.

* Am Golfplatz führt ein halbstündiger Aufstieg in die Felshänge zur zwischen Olivenbäumen gelegenen prähistorischen Talayot-Siedlung Es Claper des Gegants. Von der erst 1998 freigelegten Siedlung sind nur wenige Grundmauern ausgegraben, die - im Gegensatz zu Ses Païsses bei Artà -

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