Sie sind hier: Nord-Osten Cala Agulla

Am Strand der Cala Agulla findet man lediglich ein Restaurant und zwei Strandbars. Wie in den meisten Touristenzentren der Insel werden in der Saison Liegen und Sonnenschirme verliehen. Der Sandstrand fällt flach ins Meer ab mit weit vorgelagerten Sandbänken. Der Zugang erfolgt über Wege von der Siedlung Cala Agulla durch den Wald, der Straße Carrer de l'Agulla, die vom Hafen direkt zur Bucht führt, oder über eine Umgehungsstraße von Capdepera aus. Nordwestlich des Strandes beginnt ein Wanderweg, der über die Cala Moltó zur Cala Mesquida führt.

Die Bucht der Cala Agulla ist nur an der Südostseite bebaut, einer Siedlung meist aus Hotels und Geschäften, die den Namen der Bucht führt, und inzwischen mit dem Hauptort Cala Rajada zusammengewachsen ist. Der feinsandige Sandstrand an der Westseite wird vollständig von einem Kiefernwald eingerahmt, der sich auf einem Dünengebiet ausgebreitet hat. Das Gebiet wurde unter dem Begriff Àrea natural d'especial interès (Natürliches Gebiet von besonderem Wert) durch das Naturraumgesetz vom 30. Januar 1991 unter Schutz gestellt.

Cala MoltÚ

Eine schmale Halbinsel trennt die Cala Moltó von der östlich angrenzenden größeren Cala Agulla ab. Der etwa 100 Meter lange felsige Strand mit nur wenigen kleinen Sandflächen ist nicht überlaufen und wird häufig von FKK-Fans besucht. Von Rettungsschwimmern wird er nicht überwacht. Die Bucht dient häufig Booten als Ankerplatz. Sie wird eingerahmt von Kiefernwäldern, Wacholder- und Mastixsträuchern des Naturschutzgebietes.

Von Capdepera oder Cala Rajada der Ausschilderung Richtung Cala Agulla folgen. Nach Fahrt durch einen Kiefernwald liegt links ein in der Saison bewachter und gebührenpflichtiger Parkplatz. Von dort den Weg Richtung Nordwesten nehmen, dabei den Sandstrand der Cala Agulla rechtsseitig liegen lassen. Hinter einer Landzunge liegt die Cala Moltó.

Cala Gat

Die Cala Gat ist eine kleine, zwischen Klippen gelegene Badebucht an der Nordostseite Mallorcas 100 Meter nördlich des Hafens von Cala Rajada.

Cala Gat heißt übersetzt "Katzenbucht". Zu diesem Namen kam sie durch die zahlreichen streunenden Katzen, die vor allem früher in der Nähe der Bucht und in den Klippen lebten. Die Tiere ernährten sich vorwiegend von Essensresten der Strandbesucher oder von extra durch Urlauber mitgebrachtem Futter. Infolge der Eindämmung streunender Tiere durch die mallorquinischen Behörden sind heute nur noch wenige Katzen in der Bucht zu finden. Sie haben sich einige hundert Meter weiter zum Leuchtturm verzogen, wo Touristen auch heute noch reichlich Futter für die wildlebenden Tiere bereitstellen.

Die etwa 80 m lange Bucht mit feinsandigem, etwa sieben Meter breitem Strand ist von einer bewaldeten Felsküste umgeben. Da der Strand relativ stark abfällt, ist er für kleinere Kinder weniger geeignet als die anderen Strände Cala Rajadas. In früheren Jahren war die Cala Gat für die vielen Seeigel bekannt, die am steinigen Rand hausten. Durch den zunehmenden Badetourismus sind diese Tiere heute weitgehend aus der Bucht verschwunden.

Die bis zu 20 Meter tiefe Bucht bietet ein auch für Anfänger gut geeignetes Tauchrevier. In der interessanten Unterwasserlandschaft mit Höhlen und Grotten findet sich trotz der im Mittelmeer allgemein abnehmenden Wassertierbestände ein großer Fischreichtum. So sind hier Tintenfische, blaue Neonfische, Muränen und andere ebenso heimisch wie Muscheln und Schnecken.

Unter Insidern wird die Cala Gat auch „Säuferbucht“ genannt, weil früher hier die Jugend unbemerkt Strandpartys gefeiert hat. Heute hat das aufgrund der mehr als umfangreichen Unterhaltungsmöglichkeiten im Ort stark nachgelassen. Zur touristenorientierten Infrastruktur gehören unter anderem Hotel, Strandliegen und eine kleine Strandbar.

Calla Agulla

Cala Son Moll

Die Cala Son Moll liegt von Hotels umsäumt an der Straße nach Sa Font de sa Cala südlich des Hafens von Cala Rajada. Sie ist sehr gut über eine Uferpromenade erreichbar.

Der Sandstrand ist nur 200 Meter lang und wegen seiner günstigen Lage inmitten von Hotels sehr überlaufen.

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