Castillo de Bellver

Castillo de Bellver

Im Jahre 1309 ist es fertiggestellt worden...die Residenz und Lustschloß der mallorcquinischen Könige. Es ist aber zweifellos eines der bedeutensten Bauwerke der Festungsbaukunst. Die Gesamte Burg hat einen kreisförmigen Grundriß. Um den Innenhof liegen wie ein Ring alle Gebäude, mit gotischen Doppelbögen verziert. In 114 Meter höhe liegt es über Palma undbesitzt natürlich einen Wall, sowie Graben und eine Zugbrücke. Insgesamt gibt es 7 Türme die aus den Mauern hervorspringen.

Blick von Bellver auf Palma


Das etwa 112 m über Palma liegende Castell gilt in Spanien als einmalig. Denn anders als die meisten Wehrbauten ist es kreisrund. Die Burg ist um den Innenhof herum gebaut, und auch die beiden den Hof umgebenden Stockwerke sind gerundet. Die Arkaden der unteren Etage sind romanisch. Der Säulengang des oberen Stockwerks ist gotisch. Der ganze Komplex wirkt von außen wehrhaft verschlossen und uneinnehmbar, während die zweistöckigen Loggien, die den Innenhof umgeben, mit ihren verspielten Säulen reine Lebensfreude ausdrücken.

Burggraben Castillo de Bellver

Umgeben von einem 4 m breiten Graben hat die Burg drei Türme, die sich über den runden Teilen erheben, während sich der vierte (Torre de l'Homenatge) außerhalb des runden Baues befindet und durch eine kleine Brücke mit der eigentlichen Festung verbunden ist. Man erreicht ihn über die Terrasse im zweiten Stock, die ein strategischer Überwachungspunkt war. Von dort kann man viele Kilometer landeinwärts und in Richtung Meer sehen.

Besonders die Sonnenuntergänge sind sehr schön von hier aus...wenn die Bucht von
Palma rot erläuchtet...

Castillo de AlarÚ

Das Castillo das in ca. 800 Meter höhe liegt ist nahe einer der abgelegensten Orte der Insel...dabei ist es eine Sehenswürdigkeit. Im Jahre 1286 gab es einen erbitterten Kampf, bei denen die Helden jedoch den Kampf verloren...die Burg wurde eingenommen. Die beiden wurden zum Tode verurteilt, bei lebendigem Leibe verbrannt. Ihre Urmen stehen in der Kathedrale von Palma.

Drachenhöhlen

Cuevas del Drach

nur wenige Kilometer von Porto Cristo gelegen sind die Drachen Höhlen. Sie gehören zu den größten in Europa. Sie sind durchschnittlich 177m lang und 40m breit. Die ganzen Höhlen erstrecken sich über 2 Kilometer.

Rund 3000 Jahre wussten die Bewohner Mallorcas schon von der Existenz der Coves del Drac. Frühgeschichtliche Funde ganz in der Nähe der Höhle offenbarten nicht nur den halben Hausrat einer talayotischen Ansiedlung, sondern auch den Zugang zu dieser Höhle. Auch ihr Name legt Zeugnis ab vom allgemeinen Wissen der Ureinwohner um das unterirdische Zufluchtsystems. Man sagt: Die Piraten und auch die Templer hätten dort, so die Lesart, ihre Schätze einem Drachen schutzbefohlen. Aber weder die Ureinwohner Mallorcas noch die Piraten haben sich je weiter als 200 Meter in die Höhle gewagt, soweit, wie der Ausgang noch sichtbar war.

Erst im Jahre 1339 wurde auf Anordnung des Gouverneurs von Mallorca eine Gruppe von Soldaten beauftragt, die Drachenhöhle nach dem verschwundenen Schatz der Templer zu durchsuchen. Man vermutete nach der Zerschlagung des mächtigen Ordens, den Schatz dort zu finden. Es entstanden die ersten Aufzeichnungen und Karten. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Urkunde erstellt, die seit 1339 im Archiv des Königreichs Mallorca ruht und die Expeditionen dokumentiert.

Bekannt wegen seiner unvergleichlichen Lichtspiele und den einzigartigen, verzweigten Formationen und den wundervollen unterirdischen See, der eine der größten der Welt ist. Zu jeder Zeit wird ein Konzertschauspiel dargestellt.

Cuevas del Harms, Carretera Port Crista - Manacor, 07680 Porto Christo

Deyà

Künstlerdorf Deya

Zwischen VALDEMOSSA und Sòller liegt Deyá. Das kleine Bilderbuchdorf an der Künstenstrasse hat weniger als 1000 Einwohner.

Wunderschöne enge Gassen...


La Granja

Das 3.000 qm grosse Landgut X bis XX Jahrhundert als Völkerkundemuseum eingerichtet mit unterschiedlich ausgestatteten Salons, Essräume, Musikräume, Schlafzimmer, Patios und einem Gefängniss.

Im Jahr 1229 ließ sich der Graf Nuno Sans hier nieder. Im Jahr 1239 schenkte der Graf den Ort La Granja an den Zisterzienserorden, welcher hier das erste Zisterzienserkloster der Insel aufbaute. Der Orden bewirtschaftete das Gut über 200 Jahre lang bevor er nach Palma abwanderte.

Zu bestaunen gibt es desweiteren 20.000 qm große Gärten mit Fontänen, Teichen, uralte Bäume, Blumen & Pflanzen.

Tiere sind ebenfalls auf La Granja zu sehen.

LA GRANJA - Carretera Esporles - Puigpunyent, KM 2. Esporles Tel. 971 61 00 32

LA SEU

Die Kathedralkirche der Heiligen Maria, die bei den mallorquinern liebevoll La Seu genannt, ist die Kathedrale von Palma de Mallorca und eines der wichtigsten Bauwerke.

Geschichte:
Nach der Befreiung von der Maurenherrschaft begann König Jaume I. mit dem Bau auf dem Platz einer ehemaligen islamischen Moschee, die Grundsteinlegung im Jahr 1230. Unter Jaume II., dem Sohn des Eroberers, wurde ab 1306 von der Hauptapsis her mit demeigentlichen Bau der Kathedrale begonnen. Sie sollte auch als Mausoleum für das mallorquinische Königshaus dienen, Jaume II. und III. sind hier begraben. Im Jahre 1587 wurde der Bau des Kirchenschiffs abgeschlossen, das Hauptportal wurde 1601 eingeweiht. Die Arbeiten an der Hauptfassade begannen 1852 und wurden erst Anfang des 20. Jahrhunderts beendet.

Ein Besuch erfolgt am besten direkt nach der Öffnung der Kathedrale um 10 Uhr morgens, wenn die Sonne noch östlich steht und das Sonnenlicht durch die farbenprächtige Rosette der Ostfront der Hauptapsis fällt. Das 1370 gebaute und 1599 verglaste Rundfenster hat einen riesigen Durchmesser von 12,55 Metern und wird als die "größte gotische Rosette der Welt", es sind immerhin 97,5 qmNeben Ihrer Größe fällt sie auch durch ihre Lage (Apsis) und die Form der Streben (Davidstern) aus dem Rahmen. Vom Durchmesser her wird sie allerdings von der Portalrosette des Straßburger Münsters (mit über 15 m) und wohl auch von den 1250 bzw. 1260 erbauten Rosetten an der Nord- und Südfront der Notre-Dame in Paris (jeweils 12,90 m) übertroffen. In der Kathedrale von Palma befinden sich fünf weitere Rosetten, (mit Maßwerk im franko-flämischen Stil) sowie 60 sehr schön und künstlerisch gestaltete Glasfenster.

Kathedrale von Palma


Fast 110 Meter ist die Kathedrale lang & 33 Meter breit, das Hauptschiff misst 75,50 Meter in der Länge und 19,50 Meter in der Breite. Die beiden Seitenschiffe sind je 86 Meter lang und 10 Meter breit. Die 14 Pfeiler, auf denen das Gewölbe ruht, sind alle 30 Meter hoch, das Hauptschiff mit 44 Meter Höhe und die beiden Seitenschiffe je 30 Meter. Das Presbyterium mit dem Chor, auch Königskapelle genannt, hat eine Größe von 34 mal 16 Metern. Trotz der fehlenden "richtiger" Türmen, gehört die Kathedrale zu den wichtigsten Bauwerken gotischer Stilrichtung.

Lluch


Im Tal der Sierra del Norte. Das Moasteri de Lluch also das Kloster von Lluch ist eine der wichtigsten Wallfahrtsorte der Insel. Die Geschichte des Klosters geht auf einen Hirtenjungen zurück. Im Jahre 1260 für Augustiner Mönche erbaut. Heute ist es ein Internat für Musik- und Gesang, damals galt es als Priesterseminar. Hier sehen sie auch die dunkelhäutige Madonna "La Moreneta"

Das Kloster liegt sehr abgeschieden in einem Talkessel in 400 m höhe umgeben von hohen Bergen und dichten Wäldern.

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Kloster Randa auf dem Puig de Randa

ELS CALDERERS

Els Calderers de Sant Joan ist ein unverkennbarer Herrensitz auf Mallorca. Das Landhaus Els Calderers liegt in der kleinen Gemeinde Sant Joan. Es ist über die Hauptstraße Palma - Manacor, Ausfahrt bei Kilometer 37 auf einer gut ausgebauten Nebenstraße erreichbar.

Im Jahr 1285 wird der Landsitz unter dem Namen der Besitzerfamilie Calderers erstmals urkundlich erwähnt. Noch im 13. Jahrhundert erwarb die Adelsfamilie Verí die gesamte Anlage. Das heutige stattliche Hauptgebäude wurde ab 1750 errichtet und wurde stetig bis ins frühe 19. Jahrhundert erweitert.

Ein so massiv wie spielerisch in die Landschaft platziertes Gebäude aus gelbem Kalkbruchstein, an dem der Efeu emporrankt, drei Stockwerke hoch, ein Balkon an der rechten Seite mit einem italienisch anmuteden Geländer, ein kleiner Bildstock mit einer Madonnenfigur an der Fassade unterhalb des Balkons - Els Calderes ist der Name dieses ehrwürdigen Gemäuers, ein Gutshof, der zu Füssen der Einsiedelei des Puig de Bonany erbaut wurde. Zur Anlage des Anwesens gehören das Hauptgebäude, Stallungen, mehrere Nebengebäude und Felder. Bemerkenswert sind die Vieh-, Pferde- und Geflügelställe, in denen einheimische mallorquinische Tiere gehalten werden, unter anderem das berühmte schwarze Schwein porc negre aus dem die schmackhafte mallorquinische sobrassada gemacht wird. Außerdem gibt es verschiedenen Werkstätten mit einer Schmiede mit historischen Werkzeugen, ein Backhaus und die Wäscherei, in der die Kleidung gewaschen und Stoffe gefärbt wurden, sowie eine große Scheune.

Das Diözesanmuseum

Seit dem 2007 steht es im neuen Glanz und es wurde eine Erweitung kirchlich eingeweiht. Das Museum, das sich in dem ältesten Trakt des Bischofspalatest in Palma befindet ist jeden Samstag mit einem geführtem Rundgang zu besichtigen.

Ein gotisches Portal ist der ehemalige Eingang, der heute verglasst einen Blick auf den Vorplatz ermöglicht und einen Einblick in die St. Pauls Kapelle, wobei sich der heutige Eingan im Patio des Palastes befindet, der auf einem römischen Fundament befindet. Zu sehen sind mehrere Tafelbilder, die schlafende Madonna aus dem 17 Jhrt, ein Sarkophard der aus dem 16. Jrht. stammt und mehrere Marienstatuen aus div. Jahrhunderten.

Das Tafelbild, das die Passionsgeschichte in der Eingangshalle zeigt, stammt aus dem Jahre 1290. Das Museum wird erst seit dem Jahr 1915 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Museu Diocesà - Palma Carrer del Mar 5 - Di. - Fr. 10 - 18 Uhr, Sa. geführte Rundgänge Eintritt 3,-- Anmeldung unter 971-723 860

Palàcio Almundai

Neben der Cathedrale in Palma liegit der Palau de l`Almundaina. Es war einst arabischer Alkazar und später dann der Regierungssitz aragonesicher Könige. Heute ist es wieder ein Amtssitz des König Juan Carlos I. Ein Bronzeengel aus dem 14. Jahrhundert wacht auf dem großem Hauptturm. Überaus schön ist die gotische Capilla de Santa Ana mit einem romanischem Tor im Patio und seinen Säulenbögen.

Zu den bedeutesten Stücken des Palastes gehören die Wandtepiche des Palastes und sind von großem Reichtum. Eine spanische Herkunft kann man den leuchtenden Farben entnehmen.

Im Ergeschoss hat man bei Umbauarbeiten 1991 römische und arabische archäologische Funde entdeckt, die es zu besichtigen gibt.

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