Neues Kennzeichensystem

Seit 2001 werden die Kfz-Kennzeichen nur noch zentral vergeben, daher sehen Sie kein PM - mehr auf den Kennzeichen. Die neuen Kfz-Kennzeichen bestehen aus 4 Ziffern gefolgt von drei Buchstaben, beispielsweise 4567 KLD. Die Kennzeichen tragen eine schwarze Beschriftung auf weißem Hintergrund mit dem Staatssiegel als kleines Muster in hellgrau. Am linken Rand befindet sich das E für España sowie die europäischen Sterne. Auch die alten Kennzeichen können auf Wunsch des Halters mit der europäischen Länderkennung ausgestattet werden. Gelegentlich haben Fahrzeuge CAT statt E auf dem Kennzeichen, um die Zugehörigkeit zu Katalonien zu demonstrieren. Die Kennung wird mittels Aufkleber angebracht und ist illegal.

Ein Fahrzeug behält in Spanien bei Halterwechsel immer sein Kennzeichen, auch wenn es in andere Provinzen verkauft wird. Die Kennzeichen werden einmalig vergeben, das heißt bei Abmeldung eines Fahrzeugs wird dessen Nummer niemals anderweitig erneut verwendet. Die Kennzeichen werden außerdem in aufsteigender Reihenfolge vergeben (auf 4567 KLD folgt 4568 KLD u.s.w.). So lässt sich anhand des Kennzeichens einerseits das ungefähre Alter der Erstzulassung eines Fahrzeugs in Spanien bestimmen, andererseits ist somit aber auch die Verwendbarkeit des Systems zeitlich begrenzt. Dies war einer der Gründe für die Abschaffung des alten Systems, da in Provinzen mit besonders starken Zulassungszahlen (Barcelona und Madrid) die möglichen Kombinationen erschöpft waren. Dabei hatte man ursprünglich vorgesehen, bei den Kennzeichen dieser beiden Provinzen drei Schlussbuchstaben zuzulassen. So sollte nach M 9999 ZZ in der Provinz Madrid das Kennzeichen M 00 (oder 01?) BBB folgen. Die Gültigkeitsdauer für die 2001 eingeführte Variante ist allerdings auf wenige Jahrzehnte begrenzt.

Eine Besonderheit der neuen Zulassungsnummern ist außerdem, dass sie ausschließlich Konsonanten im Buchstabenblock führen. Das allererste der neuen Kennzeichen war demzufolge nicht 0000AAA sondern 0000BBB. Des Weiteren wird auf 9999DZZ nicht 0000EAA sondern 0000FBB folgen.

Spezial Fahrzeuge erhalten ein Kennzeichen mit weißem Untergrund und roter Schrift und dem Anfangsbuchstaben E für Vehículos Especiales (deutsch: Spezialfahrzeuge), dem vier Ziffern und drei Buchstaben folgen, z. B.: E 1234 MNB.

Historische Fahrzeuge erhalten ein Kennzeichen mit weißem Untergrund und schwarzer Schrift und dem Anfangsbuchstaben H für Vehículos Históricos (deutsch: Historische Fahrzeuge), dem vier Ziffern und drei Buchstaben folgen, z. B.: H 2345 DDD.

Fahrzeuge mit vorläufiger Zulassung erhalten ein Kennzeichen mit grünem Untergrund und weißer Schrift und dem Anfangsbuchstaben P für Temporales Particulares, dem vier Ziffern und drei Buchstaben folgen, z. B.: P 1058 BBZ.

Anhänger erhalten zusätzlich zum Kennzeichen des Zugfahrzeugs ein rotes Kennzeichenschild mit dem Anfangsbuchstaben R für Remolques (deutsch: Anhänger), dem vier Ziffern und drei Buchstaben folgen, z. B.: R 8216 BBZ.

Fahrzeuge für Touristen erhalten ein Kennzeichen mit weißem Untergrund und schwarzer Schrift und einem kleinen roten Feld am rechten Rand, auf dem die Gültigkeitsdauer vermerkt ist (oben eine römische Zahl für den Monat, unten eine Zahl für das Jahr, z. B. 07). Dem Anfangsbuchstaben T für Vehículos Turísticos (deutsch: Touristenfahrzeuge) folgen vier Ziffern und drei Buchstaben, z. B. T 8928 BBC

QUAD


In Spanien dürfen Quads bis 50 cm ab 14 Jahren mit einem Mopedführerschein gefahren werden. Für alle höher motorisierten Quads reicht auch hier ein Führerschein Klasse B. Dafür gilt hier absolute Helmpflicht. Das geltende EU-Recht (Helmpflicht nur, wenn sie im Fahrzeugschein eingetragen ist) interessiert hier nicht. Die Strafe für das Quadfahren ohne Helm beträgt 63 Euro.

Auf Mallorca steigen die Zulassungszahlen von Quads sehr stark an. Alle Hersteller sind vertreten, wobei auffällt, dass gerade stark motorisierte Maschinen (400–750cm) auf dem Vormarsch sind. Das Quad ist auf Mallorca ein sehr taugliches Verkehrsmittel bei etwa 300 Sonnentagen im Jahr

Eine NIE (Número de Identidad de Extranjero) ist die Nummer, die die Einwanderungsbehörde bei der Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung für Sie ausstellt (Sie finden diese Nummer u.a. auf Ihrer Tarjeta de Residencia). Dies ist Ihre Ausweisnummer in Spanien. Sie benötigen Sie für Ihre Steuererklärung, zur Eröffnung eines Bankkontos, zur Gründung eines Geschäftes und für fast alle anderen offiziellen Vorgänge. Sowohl EU-Bürger als auch Einwanderer aus anderen Staaten erhalten eine NIE.

Beantragung einer Anwohnerausweises

Ihre Aufenthaltsgenehmigung und NIE beantragen Sie beim nächstgelegenen Ausländerbüro ( Oficina de Extranjeros). Normalerweise erhalten Sie innerhalb einiger Wochen dann Ihre Tarjeta de Residencia, in manche Fällen kann sich der Prozess jedoch auch monatelang hinziehen.

Gesellschaft für 3.006 Euro gründen

Die Sociedad Limitada, vergleichbar mit einer GmbH birgt nur ein geringes Unternehmerisches Risiko.

Welche Vorteile bietet die beliebteste Form der spanischen Gesellschaft. Sie ist eine Handelsgesellschaft mit einer eigenen Rechtspersönlichkeit, die jeden gesetzlichen Zweck verfolgen kann.

Wie bei der GmbH ist die Haftungsbeschränkung auf das Stammkapital reduziert, welches hier natürlich sehr gering ist.

Die S.L. (esse.elle.) hat den Vorteil, das sie auch von einem, aber auch von mehreren Gesellschaftern gegründet werden kann.

Dafür sind nur die oben genannten 3.006 euro nötig. Dies ist nur bei der Bank einzuzahlen, den Nachweis muss man bei der zuständigen Behörde vorlegen. Es empfhielt sich jedoch, auf Grund der Fragwürdigkeit etwas mehr als die gestzlich geforderten 3.006 einzuzahlen. Das Stammkapital wird in der Satzung festgehalten. Eine spätere Kapitalerhöhung kann durch eine Hauptversammlung beschlossen werden. Das Stammkapital kann natürlich auch durch eine Sacheinlage gestellt werden. Ist natürlich mit kosten verbunden, da ein Sachverständiger die Gegenstände bewerten muss.

Bei der Gründung wendet man sich am besten an einen Rechtsexperten, der sich mit dem Ablauf auskennt. Eine persönliche Haftung besteht grundsätzlich nicht. Es wird nur mit der Einlage gahaftet. Eine S.L. zahlt 25% Körperschaftssteuer, jedoch höchstens 30% bei sehr hohen Gewinnen. Eine Gewerbesteuer gibt es nicht.

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